PT Pro® in Amberg
Balance-Rollstuhl Probefahrt & Erprobung bei PT Pro
Praxisaufnahme beim Partner WIBO Reha
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Konzepte vergleichen Mobilitäts-Finder Ablauf Echte Erprobungen Kostenträger Verladen Anreise FAQGenny Zero, Hoss R1, Omeo, Segway-Rollstühle und Freedom One Life Series 5 praktisch vergleichen
Welcher Rollstuhl passt wirklich zu Ihnen?
Diese Frage lässt sich nicht allein anhand von technischen Daten, Prospekten oder Videos beantworten.
Entscheidend ist, welches Mobilitätskonzept Sie persönlich sicher beherrschen, wie gut das Fahrzeug zu Ihren körperlichen Voraussetzungen passt und ob es Ihre tatsächlichen Anforderungen im Alltag erfüllt.
Bei PT Pro in Amberg können Sie deshalb unterschiedliche Mobilitätskonzepte praktisch kennenlernen und miteinander vergleichen.
Im Mittelpunkt stehen:
Genny Zero
aktiver moderner Balance-Rollstuhl
Hoss R1
selbstbalancierender Rollstuhl mit Joysticksteuerung ohne erforderliche aktive Gewichtsverlagerung für die Fahrzeugsteuerung
Omeo
aktiver Balance-Rollstuhl mit Körpersteuerung und umschaltbarer Joystick-Lenkung
Darüber hinaus können je nach Fragestellung auch Segway-PT-basierte Balance-Rollstühle und Sitzsysteme wie Bi-Go, Genny 2.0, AddSeat und Freee F2 sowie der vierrädrige Elektrorollstuhl Freedom One Life Series 5 in die Beratung und Erprobung einbezogen werden.
Unser Ziel ist nicht, Ihnen automatisch das neueste oder teuerste Fahrzeug zu empfehlen.
Unser Ziel ist herauszufinden:
Welche Mobilitätslösung passt funktionell, praktisch und wirtschaftlich wirklich zu Ihnen?
Was bedeutet Erprobung bei PT Pro?
Eine Erprobung bei PT Pro ist mehr als eine kurze Probefahrt.
Wir bereiten geeignete Fahrzeuge möglichst bereits vor Ihrem Termin auf Ihre Anforderungen vor, erklären die unterschiedlichen Bedienkonzepte und steigern die Fahrsituationen während der Erprobung Schritt für Schritt.
Je nach Nutzer und Fahrzeug können dabei unter anderem berücksichtigt werden:
Sitzposition und Bedienbarkeit
Anfahren und Beschleunigen
Lenken und Wenden
kontrolliertes Bremsen
Rangieren und enge Bereiche
unterschiedliche Untergründe
Steigungen und Gefälle
geeignete Alltagshindernisse
Fahrzeugtransport und Verladung
individuelle Anpassungsmöglichkeiten
Dokumentation für Arzt, Therapeut oder Kostenträger
Dabei steht nicht die Frage im Mittelpunkt, ob ein bestimmtes Fahrzeug unbedingt funktionieren muss.
Entscheidend ist:
Welches System funktioniert für diesen Menschen am besten?
Warum eine persönliche Erprobung so wichtig ist
Technische Daten beantworten viele Fragen. Sie zeigen beispielsweise Geschwindigkeit, Reichweite, Abmessungen oder Gewicht.
Was technische Daten nicht beantworten können:
Genau deshalb sollte die endgültige Fahrzeugentscheidung möglichst nicht nur anhand eines Datenblatts getroffen werden.
Erst in der praktischen Erprobung und im direkten Vergleich zeigt sich, welches Mobilitätskonzept tatsächlich zu Ihnen passt.
Mehrere Mobilitätskonzepte direkt vergleichen
Die verschiedenen Fahrzeuge unterscheiden sich teilweise grundlegend in ihrer Bedienung.
Genau deshalb kann ein direkter Vergleich so wertvoll sein.
Praxisaufnahme beim Partner WIBO Reha
Genny Zero – aktiver Balance-Rollstuhl
Der Genny Zero ist ein moderner aktiver Balance-Rollstuhl.
Beschleunigen und Bremsen erfolgen über die kontrollierte Körper- bzw. Gewichtsverlagerung nach vorne und hinten. Die Fahrtrichtung wird über das separate Lenksystem gesteuert.
Der Genny Zero richtet sich damit an Nutzer, die ihren Körper aktiv in die Fahrzeugsteuerung einbeziehen können und möchten.
Bei der Erprobung zeigt sich unmittelbar, wie gut dieses aktive Bedienkonzept zum jeweiligen Nutzer passt.
Mehr über den Genny Zero
Hoss R1 – Balance-Rollstuhl mit Joysticksteuerung
Der Hoss R1 verfolgt ein deutlich anderes Bedienkonzept.
Das Fahrzeug wird über einen Joystick gesteuert. Eine aktive Körper- bzw. Gewichtsverlagerung ist für die eigentliche Fahrzeugsteuerung nicht erforderlich.
Dadurch kann der Hoss R1 insbesondere für Nutzer interessant sein, die eine Joysticksteuerung benötigen oder bevorzugen oder bei denen die für aktive Balance-Systeme erforderliche Körperkontrolle eingeschränkt ist.
Der vollständig offene Frontbereich kann zudem je nach Nutzer und Transfersituation Vorteile bieten.
Mehr über den Hoss R1
Foto: Omeo Technology
Omeo – aktive Körpersteuerung mit zwei Lenkmodi
Der Omeo ist ein aktiver Balance-Rollstuhl auf Basis der Segway-PT-Plattform.
Vorwärtsfahrt bzw. Beschleunigen und Bremsen erfolgen immer über die Körper- bzw. Gewichtsverlagerung nach vorne und hinten.
Für die Lenkung stehen zwei unterschiedliche Modi zur Verfügung:
Körper-/Sitzsteuerung
Seitliche Körper- bzw. Sitzbewegungen steuern die Fahrtrichtung.
Joystick-Lenkung
Die seitliche Sitzbewegung wird fixiert und der Joystick übernimmt die Lenkung nach links und rechts.
Der Joystick übernimmt dabei nicht das Beschleunigen oder Bremsen.
Gerade bei der persönlichen Erprobung lässt sich feststellen, welches Lenkprinzip dem Nutzer besser entspricht.
Mehr über den Omeo
Segway-Rollstühle und Segway-Sitzsysteme
Viele Nutzer kennen selbstbalancierende Mobilitätslösungen unter Begriffen wie Segway Rollstuhl, Segway-Rollstuhl, Segway Sitz oder Sitz-Segway.
PT Pro beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Segway-PT-Plattform und den darauf basierenden Mobilitätslösungen.
Für entsprechende Vergleiche stehen bei PT Pro unter anderem zur Verfügung:
Gerade für Nutzer eines bestehenden Segway-basierten Rollstuhls kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Fahrzeuggenerationen und Konzepte praktisch miteinander zu vergleichen.
Dabei kann auch die Frage betrachtet werden, ob tatsächlich ein neues Fahrzeug erforderlich ist oder ob ein vorhandenes bzw. gebrauchtes System weiterhin eine sinnvolle Lösung darstellen kann.

Freedom One Life Series 5 – die vierrädrige Alternative
Nicht jeder Nutzer benötigt oder möchte einen selbstbalancierenden Rollstuhl.
Deshalb kann auch der Freedom One Life Series 5 in die Beratung und Erprobung einbezogen werden.
Der Freedom One Life Series 5 ist kein Balance-Rollstuhl, sondern ein vierrädriger Elektrorollstuhl mit vollständig offenem Frontbereich.
Er stellt damit bewusst eine andere Fahrzeugkategorie dar.
So kann bei der Erprobung eine grundlegende Frage beantwortet werden:
Balance-Rollstuhl oder vierrädriger Elektrorollstuhl – welches Konzept passt besser zu meinem Alltag?
Noch unsicher? Genau dafür gibt es den PT Pro Mobilitäts-Finder.
Sie müssen vor der Kontaktaufnahme nicht wissen, welches Fahrzeug das richtige für Sie ist.
Unser PT Pro Mobilitäts-Finder hilft dabei, die Auswahl anhand Ihrer persönlichen Anforderungen zunächst sinnvoll einzugrenzen.
Sie übermitteln uns Ihre Angaben und wir schauen uns Ihre Situation persönlich an.
Anschließend nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf und besprechen, welche Fahrzeuge für eine Erprobung sinnvoll sein könnten.
Dabei geht es beispielsweise um:
- Körpergröße und Gewicht
- funktionelle körperliche Voraussetzungen
- gewünschte Bedienform
- Einsatz im Innen- und Außenbereich
- Gelände und Untergründe
- Fahrzeugtransport
- besondere Anforderungen im Alltag
Ihre Erprobung beginnt bereits vor Ihrer Anreise
Eine gute Erprobung beginnt nicht erst, wenn Sie auf dem Fahrzeug sitzen.
Vor dem Termin stimmen wir wichtige Informationen telefonisch, per E-Mail oder über unsere Mobilitätsberatung mit Ihnen ab.
Dadurch können wir einschätzen, welche Fahrzeuge für Ihre Situation grundsätzlich interessant sein könnten.
Geeignete Fahrzeuge können möglichst bereits vor Ihrem Termin für die Erprobung vorbereitet werden.
So können wir vor Ort schneller zur entscheidenden Frage kommen:
Wie funktioniert das jeweilige Fahrzeug mit Ihnen persönlich?
Eigene Werkstatt und individuelle Anpassungen direkt vor Ort
Omeo-Aufbau in der PT-Pro-Werkstatt in Amberg
Menschen unterscheiden sich in Körpergröße, Sitzposition, Beweglichkeit, Kraft, Stabilität und ihren individuellen Anforderungen.
Deshalb ist eine Erprobung besonders aussagekräftig, wenn das Fahrzeug möglichst sinnvoll an den Nutzer angepasst ist.
PT Pro verfügt direkt am Standort in Amberg über eine eigene Werkstatt.
Wenn während der Vorbereitung oder Erprobung Anpassungsbedarf erkennbar wird, können wir deshalb im Rahmen unserer technischen Möglichkeiten unmittelbar reagieren.
Je nach Fahrzeug und Bedarf können beispielsweise geprüft oder angepasst werden:
Nicht jede Anpassung ist bei jedem Fahrzeug technisch möglich.
Ein grundsätzlich geeignetes Fahrzeug sollte jedoch nicht allein deshalb ausscheiden, weil während der Erprobung eine sinnvolle Einstellung oder mögliche Anpassung noch nicht berücksichtigt wurde.
So läuft eine Erprobung bei PT Pro ab
1. Fahrzeug auswählen, einstellen und kennenlernen
Zu Beginn prüfen wir gemeinsam, welche Fahrzeuge für die Erprobung sinnvoll sind.
Anschließend werden Sitzposition, Bedienung und grundlegende Einstellungen betrachtet.
Sie erhalten eine verständliche Einweisung in das jeweilige Bedienkonzept.
2. Erste Fahrübungen unter kontrollierten Bedingungen
Wir beginnen bewusst mit einfachen und kontrollierten Fahrsituationen.
Bei PT Pro stehen dafür unterschiedliche Bereiche und Bodenverhältnisse zur Verfügung.
Dazu gehören beispielsweise:
Zunächst geht es nicht um Geschwindigkeit.
Es geht darum, das Fahrzeug zu verstehen und sicher zu beherrschen.

3. Anfahren, Lenken, Bremsen und Rangieren
Anschließend werden die grundlegenden Fahrmanöver trainiert.
Je nach Fahrzeug gehören dazu beispielsweise:
Wir steigern die Anforderungen erst, wenn die grundlegende Fahrzeugbeherrschung vorhanden ist.
4. Realitätsnahe Fahrsituationen
Wenn die Grundlagen sicher funktionieren, kann die Erprobung schrittweise erweitert werden.
Abhängig vom jeweiligen Fahrzeug und vom Nutzer können beispielsweise hinzukommen:
Dabei bewegen wir uns grundsätzlich innerhalb der für das jeweilige Fahrzeug vorgesehenen Einsatzgrenzen.
Nicht jede Übung ist für jedes Fahrzeug oder jeden Nutzer sinnvoll.
5. Unterschiedliche Untergründe
Ein Mobilitätsfahrzeug wird im Alltag nicht nur auf perfektem Asphalt genutzt.
Deshalb können – soweit für Fahrzeug und Nutzer geeignet – auch unterschiedliche Untergründe einbezogen werden.
Beispielsweise:
Dabei geht es nicht nur darum, ob das Fahrzeug eine Situation bewältigen kann.
Wir erklären auch, wie unterschiedliche Situationen sinnvoll angefahren werden und wo die Grenzen des jeweiligen Mobilitätskonzepts liegen.

Sicherheit vor Geschwindigkeit
Eine Erprobung bei PT Pro ist keine Prüfung und kein Hindernisparcours.
Wir erklären, beobachten, korrigieren und steigern die Anforderungen schrittweise.
Bei relevanten Fahrübungen werden Sie entsprechend begleitet.
Das Ziel lautet nicht:
„Kann dieser Kunde dieses Fahrzeug irgendwie fahren?“
Die entscheidende Frage lautet:
„Welches Fahrzeug kann dieser Mensch sicher kontrollieren und welches Konzept passt wirklich zu seinem Alltag?“
Wenn sich bei einer Erprobung herausstellt, dass ein bestimmtes Fahrzeug nicht geeignet ist, ist auch das ein wichtiges Ergebnis.
Dann kann gezielt ein anderes Bedienkonzept oder eine andere Fahrzeugkategorie geprüft werden.
So sieht eine echte Erprobung bei PT Pro aus
Wir möchten nicht nur beschreiben, wie eine Erprobung abläuft.
Wir zeigen reale Beispiele aus der Praxis.
Mit entsprechender Freigabe unserer Kunden veröffentlichen wir regelmäßig Einblicke in tatsächliche Erprobungen.
Genny Zero – Erprobung bei Fatigue
Genny Zero – reale Erprobung
Hoss R1 – reale Erprobung
Hoss R1 – weitere Erprobung
Neu, gebraucht oder vorhandenes Fahrzeug weiterverwenden?
Eine gute Mobilitätsberatung muss ergebnisoffen sein.
Nicht automatisch das teuerste Neufahrzeug ist die beste Lösung.
Bei PT Pro können unterschiedliche Fahrzeuggenerationen und Mobilitätskonzepte betrachtet werden.
Manche Nutzer stellen bei der Erprobung fest, dass ein gebrauchtes Segway-basiertes System ihre Anforderungen bereits erfüllt.
Andere erkennen erst im direkten Vergleich, welchen zusätzlichen Nutzen ein aktuelles Fahrzeug für sie bietet.
Besitzen Sie bereits einen Segway PT oder einen Segway-basierten Rollstuhl, können wir außerdem prüfen, ob eine Reparatur, Weiterverwendung oder technische Anpassung grundsätzlich sinnvoll sein könnte.
In bestimmten Fällen kann beispielsweise ein vorhandenes Segway-PT-System weitergenutzt und mit einer geeigneten Sitzlösung kombiniert werden.
Ob dies technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, kann jedoch erst nach Prüfung des konkreten Fahrzeugs, seines Zustands und der Kompatibilität beurteilt werden.
Wir suchen nicht automatisch die teuerste Lösung, sondern eine Mobilitätslösung, die funktionell und wirtschaftlich zu Ihrer Situation passt.
Erprobung für Krankenkasse, BG oder andere Kostenträger
Bei einer geplanten Hilfsmittelversorgung kann eine nachvollziehbare praktische Erprobung besonders wichtig sein.
PT Pro kann relevante Ergebnisse einer Erprobung strukturiert dokumentieren.
Je nach Versorgungssituation können beispielsweise festgehalten werden:
- welches Fahrzeug erprobt wurde
- welche Konfiguration verwendet wurde
- welche Bedienform trainiert wurde
- welche Fahrmanöver durchgeführt wurden
- wie sicher der Nutzer das Fahrzeug kontrollieren konnte
- welche relevanten Alltagssituationen erprobt wurden
- welche individuellen Anpassungen erforderlich waren
- welche funktionellen Vorteile oder Einschränkungen während der Erprobung erkennbar wurden
Videodokumentation für Arzt, Therapeut oder Kostenträger
Mit entsprechender Einwilligung können wir während einer Erprobung zusätzlich eine Videodokumentation erstellen.
Diese kann beispielsweise einem Arzt, Therapeuten oder Kostenträger helfen, die praktische Nutzung des Fahrzeugs besser nachzuvollziehen.
Gerade innovative Balance-Rollstühle sind nicht jedem Arzt, Therapeuten oder Sachbearbeiter aus eigener praktischer Erfahrung bekannt.
Eine Videodokumentation kann deshalb anschaulich zeigen:
- um welches Fahrzeug es sich handelt
- wie das Fahrzeug bedient wird
- wie der Nutzer damit fährt
- welche relevanten Situationen erprobt wurden
Diese Videodokumentation stellen wir dem Kunden im Rahmen einer entsprechenden Erprobung ohne gesonderte Berechnung zur Verfügung.
Eine erfolgreiche Erprobung oder Dokumentation stellt keine Garantie für eine Kostenübernahme dar.
Sie kann jedoch ein wichtiger fachlicher Bestandteil einer nachvollziehbaren Hilfsmittelversorgung sein.
Genny Zero – Informationen zur Kostenübernahme
Wenn Sie speziell eine Versorgung mit dem Genny Zero über Krankenkasse, Berufsgenossenschaft oder einen anderen Kostenträger planen, finden Sie bei PT Pro weiterführende Informationen und Unterlagen zur Versorgung.
Die Entscheidung eines Kostenträgers kann dadurch nicht garantiert werden.
Genny Zero – Kostenübernahme / Krankenkasse / BGPasst der Rollstuhl in mein Auto?
Für viele Nutzer ist die Transportfrage ein entscheidender Bestandteil der Fahrzeugwahl.
Deshalb empfehlen wir:
Wenn der spätere Transport wichtig ist, bringen Sie nach Möglichkeit Ihr eigenes Auto zur Erprobung mit.
Dann können wir gemeinsam prüfen, wie sich das betreffende Mobilitätsfahrzeug in Ihrem konkreten PKW verladen lässt.
Dabei können beispielsweise berücksichtigt werden:
- Größe und Form der Ladeöffnung
- Ladehöhe
- verfügbarer Stauraum
- Verladeposition
- Rampen und andere Verladehilfen
- vorhandene Hub- oder Plattformlifte
- vorhandene Kransysteme
- technisch sinnvolle Aufnahme- oder Befestigungslösungen
Ist bereits ein Kran, Lift oder anderes Verladesystem vorhanden, können wir im Rahmen unserer technischen Möglichkeiten prüfen, ob und wie dieses für das betreffende Mobilitätsfahrzeug weiterverwendet werden kann.
Eine pauschale Kompatibilität kann nicht zugesagt werden.
Entscheidend sind immer der konkrete PKW, das Mobilitätsfahrzeug, das vorhandene Verladesystem und die technische Ausführung.
So unterschiedlich kann ein Mobilitätsfahrzeug verladen werden
Es gibt nicht die eine richtige Verladelösung.
Je nach Mobilitätsfahrzeug, Auto und individuellen Möglichkeiten können unterschiedliche Konzepte sinnvoll sein.
Hier zeigen wir einige reale Beispiele aus der PT-Pro-Praxis.
Genny Zero mit Hublift verladen
Hoss R1 mit Rampen in einen kleineren PKW verladen
Genny Zero mit Auffahrrampen verladen
Genny Zero mit Kran verladen
Genny Zero – Maße, Packmaße und Verladung im Detail
Für den Genny Zero haben wir einen ausführlichen Ratgeber mit Abmessungen, Packmaßen, verschiedenen Transportpositionen und unterschiedlichen Verladelösungen erstellt.
Genny Zero – Maße, Packmaße & VerladenPersönliches Verladevideo für später
Wenn wir gemeinsam mit Ihrem eigenen Fahrzeug eine geeignete Verladung erarbeitet haben, können wir den Ablauf auf Wunsch als kurzes persönliches Video dokumentieren.
So können Sie später noch einmal nachvollziehen, wie die einzelnen Schritte durchgeführt wurden.
Wenn Sie ohne eigenes Auto anreisen, können wir unterschiedliche Verlademöglichkeiten anhand vorhandener Fahrzeuge und realer Beispiele erklären.
Eine Probefahrt reicht Ihnen noch nicht?
Eine persönliche Erprobung kann bereits sehr viele Fragen beantworten.
Manchmal möchte ein Nutzer ein Fahrzeug jedoch zusätzlich über einen längeren Zeitraum im eigenen Alltag kennenlernen.
Für den Genny Zero besteht hierfür eine separate Möglichkeit zum längeren Testen bzw. Mieten.
Die persönliche Erprobung bei PT Pro und ein längerfristiger Alltagstest sind dabei zwei unterschiedliche Schritte.
Weitere Anreise? Wir helfen bei der Planung.
Kunden kommen für eine ausführliche Erprobung auch aus weiter entfernten Regionen zu PT Pro nach Amberg.
Deshalb versuchen wir, nicht nur die Erprobung selbst, sondern auch die Anreise möglichst unkompliziert zu gestalten.
Übernachtung in Amberg
Wenn eine Übernachtung erforderlich ist, können wir Ihnen Hinweise zu geeigneten Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten in Amberg geben.
Bei besonderen Anforderungen an Barrierefreiheit oder Rollstuhleignung muss die konkrete Eignung anhand der individuellen Bedürfnisse direkt mit dem jeweiligen Hotel abgestimmt werden.
Anreise mit dem Wohnmobil
Reisen Sie mit einem Wohnmobil an, können wir Ihnen auf Wunsch Hinweise zu geeigneten Wohnmobilstellmöglichkeiten in bzw. um Amberg geben.
Anreise mit der Bahn
Auch eine Anreise mit der Bahn ist möglich.
Nach vorheriger Abstimmung können wir abhängig von unserer Verfügbarkeit und dem organisatorischen Aufwand gegebenenfalls eine Abholung am Bahnhof Amberg und die spätere Rückfahrt ermöglichen.
In vielen Fällen können wir diese Unterstützung kostenfrei anbieten.
Eine Bahnhofabholung muss immer vor der Anreise mit PT Pro abgestimmt und bestätigt werden.
Muss ich für die Erprobung nach Amberg kommen?
Nicht zwingend.
Abhängig vom gewünschten Fahrzeug, Ihrer Region und der konkreten Fragestellung kann eine Probefahrt gegebenenfalls auch über einen geeigneten PT-Pro- bzw. Vertriebspartner durchgeführt werden.
Welche Möglichkeit für Sie sinnvoll ist, klären wir nach Ihrer Anfrage.
Für einen besonders umfangreichen Vergleich verschiedener Fahrzeugkonzepte sowie für individuelle Anpassungen direkt während der Erprobung bietet der PT-Pro-Standort in Amberg besondere Möglichkeiten.
Unsere Betreuung endet nicht nach der Erprobung
Die Wahl eines Mobilitätsfahrzeugs ist keine Entscheidung nur für den Tag der Probefahrt.
Entscheidend ist auch:
Wer hilft mir später, wenn ich Fragen habe oder mein Fahrzeug Service benötigt?
PT Pro verfügt über eine eigene Werkstatt und betreut die von uns angebotenen Mobilitätssysteme auch nach der Versorgung.
Je nach Fahrzeug gehören dazu unter anderem:
Telefonisch erreichen Sie PT Pro montags bis freitags von 8:00 bis 16:30 Uhr, ausgenommen Feiertage.
Bei weiter entfernten Kunden können geeignete Fahrzeuge nach vorheriger Abstimmung auch in einer Transportbox zu PT Pro gebracht bzw. abgeholt werden.
Durch unsere eigene Werkstatt und Ersatzteilbevorratung können viele Arbeiten kurzfristig durchgeführt werden.
Die konkrete Bearbeitungsdauer hängt jedoch immer vom Fehlerbild, den benötigten Ersatzteilen und gegebenenfalls vom Transport ab.
Von der ersten Orientierung über Erprobung und Versorgung bis zum späteren Service bleibt PT Pro Ihr Ansprechpartner.
Häufige Fragen zur Balance-Rollstuhl-Probefahrt und Erprobung
Was ist eine Balance-Rollstuhl-Erprobung?
Bei einer Erprobung wird nicht nur erklärt, wie ein Balance-Rollstuhl funktioniert. Der Nutzer fährt das Fahrzeug selbst und erprobt schrittweise relevante Bedien- und Alltagssituationen.
Ziel ist festzustellen, ob das jeweilige Mobilitätskonzept sicher beherrscht werden kann und zu den individuellen Anforderungen passt.
Kann ich mehrere Balance-Rollstühle miteinander vergleichen?
Grundsätzlich ja, sofern die jeweiligen Fahrzeuge für Ihre Anforderungen infrage kommen und zum vereinbarten Termin verfügbar sind.
Gerade der direkte Vergleich unterschiedlicher Bedienkonzepte kann für die Entscheidung besonders hilfreich sein.
Kann ich Genny Zero, Hoss R1 und Omeo direkt vergleichen?
Wenn die Fahrzeuge aufgrund Ihrer funktionellen Voraussetzungen für Sie infrage kommen und zum Termin verfügbar sind, können unterschiedliche Konzepte in die Erprobung einbezogen werden.
Da sich Genny Zero, Hoss R1 und Omeo in ihrer Bedienung deutlich unterscheiden, kann der praktische Vergleich besonders aufschlussreich sein.
Kann ich auch einen Segway-Rollstuhl testen?
Bei PT Pro stehen verschiedene Segway-PT-basierte Mobilitätssysteme zur Verfügung, darunter Bi-Go, Genny 2.0, AddSeat und Freee F2.
Welche Systeme für Ihre Erprobung sinnvoll sind, stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Was ist der Unterschied zwischen einem Segway-Rollstuhl und einem modernen Balance-Rollstuhl?
Viele ältere selbstbalancierende Rollstühle und Sitzsysteme basieren auf der Segway-PT-Plattform.
Moderne Balance-Rollstühle können dagegen andere technische Plattformen, Sicherheitskonzepte und Bedienformen verwenden.
Der Genny Zero basiert beispielsweise nicht auf der Segway-PT-Plattform. Der Omeo nutzt dagegen die Segway-PT-Plattform.
Bei einer persönlichen Erprobung können solche Unterschiede nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erlebt werden.
Ist der Freedom One Life Series 5 ein Balance-Rollstuhl?
Nein.
Der Freedom One Life Series 5 ist ein vierrädriger Elektrorollstuhl und kein selbstbalancierender Rollstuhl.
Wir beziehen ihn bewusst in die Beratung ein, weil für manche Nutzer ein vierrädriges Fahrzeugkonzept besser geeignet sein kann als ein Balance-Rollstuhl.
Muss ich besonders sportlich sein, um einen Balance-Rollstuhl zu fahren?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Die verschiedenen Fahrzeuge stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an Körperkontrolle, Beweglichkeit und Bedienfähigkeit.
Deshalb sollte die Auswahl nicht allein anhand einer Diagnose erfolgen.
Entscheidend sind die individuellen funktionellen Fähigkeiten.
Was passiert, wenn ich mit meinem Wunschfahrzeug nicht zurechtkomme?
Dann hat die Erprobung bereits eine wichtige Frage beantwortet.
Wir können anschließend prüfen, ob ein anderes Bedienkonzept oder eine andere Fahrzeugkategorie besser zu Ihnen passt.
Kann die Erprobung für meine Krankenkasse oder BG dokumentiert werden?
Je nach Versorgungssituation können relevante Ergebnisse der Erprobung strukturiert dokumentiert werden.
Mit entsprechender Einwilligung kann dazu auch eine Videodokumentation gehören.
Eine erfolgreiche Erprobung oder Dokumentation stellt jedoch keine Garantie für eine Kostenübernahme dar.
Kann mein Arzt oder Therapeut sehen, wie ich mit dem Fahrzeug zurechtkomme?
Ja.
Mit entsprechender Einwilligung kann eine Videodokumentation genutzt werden, um relevante Aspekte der Erprobung beispielsweise einem Arzt oder Therapeuten zur Verfügung zu stellen.
Kann ich mein eigenes Auto zur Erprobung mitbringen?
Ja.
Wenn der spätere Fahrzeugtransport für Ihre Entscheidung wichtig ist, empfehlen wir sogar, nach Möglichkeit mit dem eigenen Auto zu kommen.
Dann können wir die konkrete Verladesituation gemeinsam betrachten.
Kann mein vorhandener Segway weiterverwendet werden?
In bestimmten Fällen kann eine Reparatur, Anpassung oder Weiterverwendung wirtschaftlich sinnvoll sein.
Ob dies technisch möglich ist, hängt jedoch vom konkreten Segway PT, dessen Zustand, Softwarestand, Ausführung und der geplanten Sitzlösung ab.
Das Fahrzeug muss deshalb individuell geprüft werden.
Muss ich bereits wissen, welches Fahrzeug ich ausprobieren möchte?
Nein.
Genau dafür gibt es den PT Pro Mobilitäts-Finder und unsere persönliche Beratung.
Wir können zunächst gemeinsam eingrenzen, welche Fahrzeuge für Ihre Anforderungen sinnvoll erscheinen.
Welches Fahrzeug passt wirklich zu Ihnen?
Vielleicht ist es der Genny Zero.
Vielleicht der Hoss R1.
Vielleicht der Omeo.
Vielleicht ein Segway-basiertes System.
Vielleicht reicht eine wirtschaftliche gebrauchte oder bereits vorhandene Lösung.
Oder vielleicht ist mit dem Freedom One Life Series 5 ein vierrädriger Elektrorollstuhl die bessere Wahl.
Genau diese Frage soll eine gute Erprobung beantworten.
Starten Sie am einfachsten mit unserem Mobilitäts-Finder.
Sie übermitteln uns Ihre wichtigsten Anforderungen. Wir schauen uns Ihre Angaben an und nehmen anschließend persönlich Kontakt mit Ihnen auf.
Gemeinsam besprechen wir, welche Fahrzeuge für Sie sinnvoll sein könnten und wie die nächsten Schritte aussehen.
Telefon: 09621 9141950|
E-Mail: info@ptpro.de
PT Pro – Mobilität nicht nur vergleichen. Persönlich erproben.