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Segway Getriebe „Gearbox“ Generationen im Vergleich

Nützliche Informationen zu dem Segway PT Getriebe

Getriebe Segway


Segway Gen1 Getriebe Generation 1 (Bild- links)

Das Segway Gen 1 Getriebe wurde mit viel Sorgfalt und Präzision gebaut. 10 -20t. km sind kein Problem!!! Sollten Abnutzungen entstehen, sind diese minimal im Vergleich zu allen anderen Getriebegenerationen. Abrieb entsteht nur leicht an den Zahnrädern. Alle 5t- bis 7t Kilometer ein Öl Wechsel ist ausreichend für ein nahezu lautloses Gleiten mit dem Segway PT. Auch der Verschleiß an Couplings und Elastomeren ist deutlich geringer als bei allen anderen Getrieben.

Segway Gen2 Getriebe (Generation 2) a (Bild- zweites von links)

Die Gearbox Segway Gen 2 a wurde leicht verändert. Die Getriebewelle und die darauf verschweißte Trägerplatte für die Räder wurden der neueren Generation angepasst. Leider wurde der gehärtete Bereich der Welle, welcher im Lager läuft, nicht der ersten Generation nachempfunden, so dass dort nach ca. 4t- 6t km Abrieb an der Hauptwelle entsteht. Durch die gute Verarbeitung des gesamten Getriebes, ist aber auch bei diesem mit wenig Verschleiß bei Couplings und Elastomeren zu rechnen. Die Trägerplatte mit den drei Radbolzen war in dieser Version noch sehr dünn und konnte sich, z.B. bei einem Aufprall, leicht verbiegen, was zur Folge hat, dass die Räder nicht wuchtig laufen (eiern). Die Toleranzen der Bauteile wurden gering gehalten und somit spielen alle Komponenten gut zusammen. Eine Verstärkung durch einen Lagerpassring ist empfehlenswert, aber unter 4000 km nicht zwingend notwendig.

Segway Gen2 b Gearbox (Generation 2 b) (Bild- drittes von links)

Die Gear Box für den Gen 2b lässt deutlich erkennen, dass versucht wurde, die Produktionskosten zu senken. Die Bauteile passen nicht mehr so exakt zueinander, was zu größeren Toleranzen führte. Eine sehr weiche Welle wurde ohne Härtung in das Nadellager eingebaut, was bereits nach wenigen km dazu führt, dass dort  Abrieb entsteht und die Welle beginnt sich zu verjüngen, da der Härtegrad des Nadellagers um ein Vielfaches höher ist als der Härtegrad der Welle. Hier ist eine baldige Revidierung (Verstärkung durch einen gehärteten Lagerpassring) erforderlich. Ab 1500km bis 2000km sollte diese spätestens durchgeführt werden, da der Spannabrieb der Welle auch die umliegenden Lager beeinflusst. Sobald die Verjüngung der Welle leicht begonnen hat, beschleunigen sich der Abrieb und der Schwund der Welle um ein Vielfaches. Kratzgeräusche und Klackern ist die hörbare Folge. Durch die zunehmende Unwucht der Welle wird auch der Verschleiß der Couplings und Elastomere stark beschleunigt. Die Elastomere können bei einem bestimmten Grad der Unwucht die Toleranzen nicht mehr ausgleichen und gehen sehr früh kaputt. Eine deutliche Verbesserung wurde bei diesen Getrieben aber bei der Trägerplatte gemacht. Diese ist dicker und haltbarer verschweißt und dadurch hält sie mehr Stöße ab und verwindet sich nicht so leicht.

Gear Box Segway SE (Second Edition) (Bild- viertes von links)

Bei SE Getrieben scheint man zu erkennen, dass die Produktionskosten reduziert wurden und verschiedene Zulieferer Komponenten liefern. Vermutlich führte dies leider dazu, dass diese Getriebe gesamtheitlich nicht mehr sauber zueinander passen. Große Toleranzen und verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften sorgen dafür, dass die Getriebe zusammengebaut nicht harmonieren. Lautere Betriebsgeräusche und schwer laufende Räder sind die Folge. Es wurde versucht die Oberfläche der Welle zu härten, welche im Nadellager läuft. Leider wurde diese Härtung des Materials sehr lückenhaft und nur Oberflächlich durchgeführt, wodurch auch die Getriebe zu den bestehenden Problemen lauter wurden. Bei vielen neuen Segway SE sind die Getriebe ein erheblicher Grund, warum diese den Fahrer einbremsen ab einer gewissen Geschwindigkeit (gefühlt als würde der Speedlimiter zu früh einsetzen). Auch die nicht saubere Härtung der Welle sorgt für Probleme und unrundem Lauf im Nadellager. Der Verschleiß der Couplings und Elastomere ist deutlich höher, fast sogar doppelt so hoch, wie bei allen anderen Getriebegenerationen. SE Getriebe sollten bereits im Neuzustand oder mit wenigen Kilometern revidiert werden, da der Abrieb der teilgehärteten Welle die umliegenden Lager aggressiver beschädigt. Bei der Revidierung können auffallende Toleranzen gemindert werden und durch den gleichmäßig gehärteten Lagerpassring das Betriebsgeräusch gesenkt werden. Die Additive, die beim Service von PT Pro verwendet werden, bewirken zusätzlich eine deutliche Verbesserung der Funktionalität und schonen die Getriebebauteile im Einsatz langfristig. Der Verschleiß an Couplings und Elastomeren wird  fast um die Hälfte reduziert und auch bei schwankenden Temperaturen (Sommer/Winter) reagiert der Segway SE präziser. Positiv beim SE Getriebe ist wiederum die sehr stabile Trägerplatte mit den stabilen 12.9 Radbolzen. Diese halten kleinere Stöße problemlos aus ohne sich zu verformen.

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