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Segway Felgen + Reifen Test

Segway Reifen und Felgen

Die richtige Bereifung eines Segway will gut gewählt sein. Noch stärker als bei einem Auto oder Motorrad entscheidet der Segwayreifen maßgeblich über den Fahrkomfort und das Fahrverhalten.
Da der Segway keine Dämpfung durch Stoßdämpfer oder ähnliches hat, müssen die Reifen 100% der Dämpfung von Bodenunebenheiten übernehmen. Die einzige zusätzliche Möglichkeit, solche Schläge für den Fahrer zu mildern sind Komfortfußmatten. Wer diese einmal gefahren hat, will sie nicht mehr hergeben, aber gerade für Tour Anbieter rechnet sich der Mehrpreis nur für die Guide Segway. Zusätzlich wirken sich der Reifen, und der Reifen-Luftdruck sehr stark auf den Energieverbrauch und somit auf die mögliche Reichweite des Segway aus.

PT Pro hat nun einmal versucht, die verschiedenen Segway Reifen miteinander zu vergleichen. Je nach Interessenlage und Bedürfnissen des Segway Fahrers wird er unterschiedliche Schwerpunkt haben, die der Reifen für ihn leisten muss. Da sich gewisse Eigenschaften gegenseitig nahezu ausschließen, ist ein Reifen immer ein Kompromiss zwischen den Einzelnen „Disziplinen“.
Bei unserer Vergleichs - Liste handelt es sich um keinen wissenschaftlich exakten Test, sondern spiegelt nur unsere Erfahrung mit den Produkten wieder. Sicherlich spiegelt das nicht die Meinung aller Segway Fahrer wieder. Für den Leser kann diese Liste jedoch ein guter Anhaltspunkt sein, um sich den für seine Bedürfnisse am besten geeigneten Reifen zu entscheiden.
Unser Augenmerk liegt auf folgenden Eigenschaften der Segwaybereifung:

Einsatzgebiet:

Wichtig ist zu wissen, welche Einsatzgebiete der Segway befahren soll. Für den Segway x2 ist das noch relative einfach. Dieser wird oft im Gelände gefahren. Nur auch für den x2 gilt, das Fahrzeug sollte eben auch auf Teer gut zu fahren sein und die Reichweite nicht zu kurz.
Gerade durch die TÜV Problematik in vielen Bundesländern müssen viele Segway Touranbieter ihre Offroadtouren mit Segway i2 abbilden. Hier ist es besonders wichtig, dass der Reifen auch auf unbefestigtem Grund genügend Gripp für den Vortrieb aber auch für die Kurvenfahrt erzeugt.

Segway i2: Für dieses Einsatzgebiet empfehlen wir den Heidenau K66.
Segway x2: Um im Gelände zu fahren sind der Standard Cross und beide Maxxis Xc und Razr2 die erste Wahl. Um mit dem x2 vermehrt auf der Straße zu fahren sollten Sie einen Vee Rubber oder CTS Ambush Reifen wählen.

Wettereigenschaften:

Nur wenige Segwayfahrer sind auch im Winter mit ihren PT´s unterwegs. Regen ist jedoch gerade bei Tour Anbietern an der Tagesordnung. Hier weisen die verschiedenen Reifen auch starke Unterschiede auf.

Segway i2: Als „Regenreifen“ sticht hier der Heidenau K66 für den Segway i2 heraus.
Segway x2: Durch den Regen kommen fast alle x2 Reifen gut. Negativ fällt hier nur der Vee Rubber auf.

Abrollverhalten und Laufruhe:

Gerade beim Segway sind das Abrollverhalten und die Laufruhe extrem wichtig. Der Fahrer steht eigentlich direkt auf dem Reifen und spürt somit jede Störung der Laufruhe. Vor allem will der Segway Fahrer ja auch die ruhige Fahrweise, von vielen mit Schweben oder Gleiten beschrieben, genießen. Wenn sich der Reifen dann wie eine Panzerkette anhört ist das natürlich nicht so schön

Segway i2: Der Reifen mit dem besten Ergebnis in der Laufruhe ist der Michelin Pilot Street.
Segway x2: Durch die groben Stollen sind alle x2 Reifen ähnlich. Positiv fallen hier jedoch der Rubber Vee und der CTS Ambush auf.

Hier finden Sie die Reifenvergleichstabelle für de Segway i2:

Hier finden Sie die Reifenvergleichstabelle für de Segway x2:

Energiebedarf bzw. Reichweite:

Der Energiebedarf eines Reifens ist gerade für den Tour Anbieter entscheidend. Er ist verantwortlich, ob die ein oder andere Tour an einem guten Tag noch stattfinden kann oder nicht. Hier spielt natürlich der Reifenluftdruck eine wichtige Rolle.

Segway i2: Vom Energiebedarf ist nach unserer Erfahrung der Michelin Pilot Street Reifen führend.
Segway x2: x2 Reifen sind im Vergleich mit i2 Reifen alle Energieräuber. Positiv hier noch der Rubber Vee und der CTS Ambush und mit leichten Abstrichen der Maxxis Xc. Beim x2 Reifen kann die Reichweite nur durch stark erhöhten Reifenluftdruck verbessert werden. So kann man mit einem X2 annährend gleiche Reichweiten erreichen wie bei einem i2.

Siehe hierzu auch unsere Reifendrucktabelle.

Zur Reichweitensteigerung kann auch der Reifendruck bis zu einem gewissen Punkt erhöht werden. Hier gilt aber immer die Faustregel.
Je höher der Reifendruck, desto höher die Reichweite, aber desto geringer auch der Fahrkomfort und die Dämpfung!
Wer den Reifendruck zu weit erhöht riskiert, dass sich der Segway auf unebenen Belägen wie z.B. Kopfsteinpflaster sehr schnell, stark aufstellt und selbstständig einbremst. Dies ist die Sicherheitsfunktion des Segways und ist unumgänglich. Daher sollte der Luftdruck auch Streckenbedingt optimiert sein.

Haltbarkeit:

Widersacher der Haltbarkeit ist der Gripp. Aber auch hier gibt es gute Kompromisse.

Segway i2: Hier schlägt sich der Michelin Pilot Street überragend. Der Heidenau K66 ist Profil und Mischungsbedingt recht schnell abgefahren. Wenn man diesen aber mit anderen Allwetterreifen vergleicht, ist er in seiner Klasse ein sehr haltbarerer Reifen.
Segway x2: Der Vee Rubber, der CTS Ambush und der Maxxis Xc können bei der Haltbarkeit überzeugen.

Preis / Leistung:

Das ist wohl der am schwierigsten zu diskutierende Punkt. Je nach eigenen Bedarf ist das Preisleistungsverhältnis natürlich höchst unterschiedlich zu bewerten. Was hilft es dem Golfspieler, dass andere Reifen ein besseres Preisleistungsverhältnis für Geländefahrer haben, er jedoch nur mit diesem Reifen auf das Green seines Golfplatzes darf.

Segway i2: Unsere Favoriten im Preisvergleich sind der Heidenau K66 und der Michelin Pilot Street.
Segway x2: Der Standard Cross ist in allen Tests nicht der beste Reifen, hat jedoch mit Abstand das beste Preis Leistungsverhältnis. Der Ambush schlägt sich in allen Tests recht gut und so auch im Preis- Leistungsverhältnis.

Hier finden Sie die Reifenluftdrucktabelle für den Segway i2:

Hier finden Sie die Reifenluftdrucktabelle für den Segway x2:

Segway Felgen

Ganz entscheidend ist natürlich auch die Wahl der passenden Felgen. Hier gibt es zwischenzeitlich auch die Qual der Wahl. Bei Segway Felgen sind die Auswahlkriterien abgesehen von der Optik, vor allem das Gewicht ( Akkulaufzeit ), die tägliche praktische Handhabung (wie leicht kann ich Luft in den Reifen füllen), die Montage und Demontage , das Rundlaufverhalten, die Spurtreue, die Verwindung in Kurven und die Haltbarkeit.


Hier finden Sie die Segway Felgen Vergleichstabelle:

Sicherheitshinweis Felgen:


Segway Felgen, egal welcher Art (Kunststoff, Stahl oder Aluminium), sind genauso wie Auto und Motorradfelgen nicht unendlich haltbar!!! Die normale Lebensdauer bei richtigem Umgang wird in etwa mit 10 Jahre bemessen. Sollten die Felgen jedoch unsachgemäß benutzt werden ( schnelle Fahrt über Bordsteine oder ähnliches ) oder sogar in einen Unfall verwickelt sein, können Felgen im schlimmsten Fall während der Fahrt reißen oder brechen. Und dies auch erst lange nach diesem Vorfall.
Die Gefahr einer Überlastung bei Segway Felgen wird allgemein unterschätzt, da der Segway relativ leicht ist und die Geschwindigkeiten niedrig. Aber Brüche entstehen meist durch das Überfahren von Gegenständen wie zum Beispiel Bordsteinkanten, Schlaglöcher oder ähnlichem. Hierbei wird die einwirkende Kraft zum großen Teil vom Reifen abgefangen und ein Teil von der Felge direkt. Durch die bauartbedingte Kraftverteilung bei Segways fehlt hier die Kraftaufnahme durch Stoßdämpfer komplett. Je flacher die Reifenhöhe und höher der Reifendruck, desto mehr Kraft wird direkt an die Felge übertragen. Ebenso wenn die überfahrene Kante durch zu wenig Reifenluftdruck auf die Felge durchschlägt! Ist dies eine punktuelle Belastung, wie oben beschrieben beim Überfahren von scharfkantigen Gegenständen, kann es vorkommen das schlagartig so viel Kraft einwirkt das sich das Felgenhorn plastisch verformt.
Dabei muss es noch nicht zwangsweise zum Bruch kommen. Bei jeder Umdrehung die das vorgeschädigte Rad
jetzt vollzieht gibt es einen Stoß auf die verformte Stelle und es wird über kurz oder lang an dieser Stelle
zum Bruch kommen! Verstärkt wird dieses noch durch einen negativen bzw. nicht angepassten Sturz, in dem die Hauptbelastung auf dem inneren Felgenhorn liegt.
Leichter zu verstehen ist es am Beispiel einer Büroklammer oder eines Drahtes. Biegt man diesen immer wieder hin und her, wird dieser zwangsläufig brechen. Der Schadenseintritt und die Schadensfolge können daher deutlich zeitversetzt auftreten.
Bei Kunststofffelgen ist dieser Punkt oft schon weit vor einem Bruch zu bemerken. Die Felge läuft nicht rund, „eiert“ landläufig gesagt. Wird die Kunststofffelge jetzt wieder „zurechtgebogen“ wird das Material nochmals überdehnt. Die Gefahr eines Bruches steigt rapide. Außerdem wird die Felge nun schon bei sehr leichten Schlägen erneut zu eiern beginnen. Hingegen hält die Alufelge Bauartbedingt viel mehr Belastung aus. Jedoch wie bei allen Aluminium- Felgen, sowohl Auto als auch Motorrad sind dort Haarrisse nach Stürzen oder Aufschlägen nur sehr schwer zu erkennen. Die Felge sieht optisch in Ordnung aus und läuft auch im Fahrbetrieb tadellos. Jedoch sind bei einem Aufprall kleinste Haarrisse entstanden welche dann durch weitere Belastung irgendwann zum Bruch führen können.

Bitte tauschen Sie ihre Felgen auch bei nicht offen sichtbaren Schäden sofort aus, falls

• Ein Rad schon eiert oder beschädigt ist
• Der Segway in einen Unfall verwickelt war, bei dem die Räder einen Schlag bekommen haben
• Der Segway mit mehr als 12 km/h (i2)über eine hohe Bordsteinkante oder ähnliches gefahren wurde
• Der Segway in einem Fahrzeug transportiert wurde, dass in einen Unfall verwickelt war

Das sollten Sie vermeiden:

• Schnelle Fahrten über höhere Kanten und durch tiefe Schlaglöcher
• Aufprall der Felgen und Räder
• Verzurren und Befestigen der Segways an den Felgen während des Transportes (Hohe Zugkräfte in Richtungen die bei der Konstruktion der Felge nicht berücksichtigt werden!)
• Anziehen der Radmuttern mit zu wenig oder zu hohem Drehmoment
• Fahren ohne dass alle Radmuttern richtig festgezogen sind
• Fahren mit zu hohem oder zu geringem Reifenluftdruck
• Fahren mit zu Hoher Last (Gewicht)
• Unsachgemäße Reifen De- und Montage (vor allem bei der Original Segway x2 Felge müssen Sie extrem vorsichtig agieren!)

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